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Ma. Jans.
Anmeldungsdatum: 29.11.2025 Beiträge: 13 Wohnort: Heiden
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Ma. Jans. Verfasst am: 29. Nov 2025 16:36 Titel: Alternative Deutung der Zeitdilatation konsistent oder nicht |
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Hallo zusammen,
ich arbeite seit längerem an einer konzeptionellen Analyse der Zeitdilatation, bei der der Fokus nicht auf einer Änderung des „Zeitflusses“ liegt, sondern auf messbaren Änderungen der Prozessraten physikalischer Systeme unter Geschwindigkeit und Gravitation.
Der Ansatz ist keine neue Physik, sondern eine epistemische Umdeutung der bekannten Messungen (Hafele–Keating, Myonen, GPS). Das Ziel ist, zu klären ob die beobachteten Unterschiede notwendigerweise auf geänderte Eigenzeit zurückzuführen sind, oder ob eine Interpretation über prozessinterne Taktraten genauso konsistent wäre.
Meine Frage an euch lautet daher:
Unter welchen Bedingungen wäre eine rein prozessuale Interpretation der Zeitdilatation (Process Dilation) physikalisch äquivalent zur Standardinterpretation der Relativität, und wo lägen zwingende Grenzen (z. B. im Kontext der Quantenmechanik oder ART-Geometrie)?
Wer mag, kann sich das kurze Paper ansehen:
https://doi.org/10.5281/zenodo.17762019
Vielen Dank!
Maik |
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ML
Anmeldungsdatum: 17.04.2013 Beiträge: 3563
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ML Verfasst am: 07. Dez 2025 14:13 Titel: Re: Alternative Deutung der Zeitdilatation konsistent oder n |
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Hallo,
| Ma. Jans. hat Folgendes geschrieben: |
Unter welchen Bedingungen wäre eine rein prozessuale Interpretation der Zeitdilatation (Process Dilation) physikalisch äquivalent zur Standardinterpretation der Relativität, und wo lägen zwingende Grenzen (z. B. im Kontext der Quantenmechanik oder ART-Geometrie) |
In einem 12-seitigen Aufsatz die Themen Zeitdilatation, Verschränkung, Stringtheorie und Schleifenquantengravitation zu behandeln, ist schon ambitioniert. Eine Nummer kleiner geht es wohl nicht.
Überleg dir am besten zunächst einmal, wie du die Relativität der Gleichzeitigkeit mit deinen veränderten Prozessgeschwindigkeiten beschreiben kannst. Wenn du daran scheiterst, wovon ich ausgehe, hast du deine Antwort schon.
Ich halte von deinem Ansatz nichts und habe den Eindruck, dass du keinerlei Ahnung von dem hast, über das du schreibst.
Viele Grüße
Michael
PS: Wieso meinen eigentlich manche Philosophen, dass sie mit ihren Überlegungen die Physik revolutionieren könnten, ohne erst einmal die Physik verstehen zu müssen... |
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MBastieK

Anmeldungsdatum: 06.10.2012 Beiträge: 1485 Wohnort: Berlin-Wedding
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MBastieK Verfasst am: 07. Dez 2025 15:31 Titel: |
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@Ma. Jans.
Willkommen im Physikerboard.
Ist denn eine Prozess-Raten-Interpretation etwas neues oder haben vielleicht schon andere versierte (diplomierte oder zertifizierte) Physiker mal einen Ausflug in diese Richtung gemacht? Es gibt ja dann doch manchmal mehr Nischen-Interpretationen oder Abduktionen, als man denkt. Was sagt denn ChatGPT dazu?
Ich selbst habe mal in einem gewissen Kontext an sowas oberflächlich gedacht.
Nette Grüsse _________________ Ohne Rekursion ist Bewusstsein oder Kognition nur rudimentär. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21468
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TomS Verfasst am: 07. Dez 2025 19:57 Titel: Re: Alternative Deutung der Zeitdilatation konsistent oder n |
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| ML hat Folgendes geschrieben: | | Wieso meinen eigentlich manche Philosophen, dass sie mit ihren Überlegungen die Physik revolutionieren könnten, ohne erst einmal die Physik verstehen zu müssen... |
Keine Ahnung, ist auch egal.
Aber dass sie das hier machen ohne die Forenregeln zu beachten, ist nicht egal. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Gast999 Gast
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Gast999 Verfasst am: 07. Dez 2025 21:03 Titel: Re: Alternative Deutung der Zeitdilatation konsistent oder n |
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| ML hat Folgendes geschrieben: | Hallo,
PS: Wieso meinen eigentlich manche Philosophen, dass sie mit ihren Überlegungen die Physik revolutionieren könnten, ohne erst einmal die Physik verstehen zu müssen... |
Wenn der Pfarrer die Evolution uminterpretiert, dann ist er auch Philosoph, wenn er dazu einen philosophischen Fachbegriff missbraucht? |
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Ma. Jans.
Anmeldungsdatum: 29.11.2025 Beiträge: 13 Wohnort: Heiden
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Ma. Jans. Verfasst am: 08. Dez 2025 15:55 Titel: |
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ich bedanke mich für deine Antwort.
Zur ersten Frage:
Nein, ich bin bei weitem nicht der erste, der in dieser Richtung gedacht hat. Beispiele wären:
Carlo Rovelli – Thermal Time Hypothesis
Page & Wootters (1983) – Zeit als Korrelation zwischen Prozessen
Salecker–Wigner, Peres – Quantum-Clock-Modelle
sowie weitere Autoren, die Zeit über interne Taktraten oder Zustandstransitionen definieren.
Zum zweiten Teil:
Ja, du hast recht, die frühere 12-Seiten-Version war thematisch überladen. Das war eine sehr frühe Fassung, in der ich zu viele Bereiche (Zeitdilatation, Verschränkung, String/LQG) gleichzeitig abdecken wollte.
Den Punkt mit der Relativität der Gleichzeitigkeit nehme ich aber ernst.
Wenn ein konzeptioneller Ansatz zur Zeitdilatation nicht zeigen kann, wie unterschiedliche Gleichzeitigkeitsebenen entstehen, ist er nicht viel wert.
In der aktuellen Version ist der Fokus daher deutlich enger:
Ich arbeite explizit mit lokalen Prozessraten entlang von Weltlinien und einem prozessualen Parameter, der die Rolle der Eigenzeit übernimmt.
Synchronisation („Gleichzeitigkeit“) wird operational über Signalaustausch definiert, wie in der SRT. Unterschiede in den Prozessraten schlagen sich dabei in der effektiven Koordinatenzeit nieder.
Aus den Konsistenzbedingungen für diese Prozessraten lässt sich die Lorentz-Struktur rekonstruieren. Die Relativität der Gleichzeitigkeit verschwindet nicht, sie erhält lediglich eine prozessuale Deutung: als Eigenschaft der Synchronisations- und Ausleseregeln.
Ich behaupte daher nicht, dass die Standardinterpretation falsch wäre, sondern nur, dass dieselben empirischen Effekte (Hafele–Keating, Myonen, GPS) auch rein prozessual verstanden werden können — ohne ein „langsameres Fließen“ der Zeit anzunehmen.
Zur Illustration des Grundgedankens:
Genau an dieser Stelle arbeite ich weiter an einer sauberen Ableitung der Lorentz-Geometrie aus Konsistenzforderungen an Prozessraten. |
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Aruna
Anmeldungsdatum: 28.07.2021 Beiträge: 1610
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Aruna Verfasst am: 08. Dez 2025 16:18 Titel: |
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| Ma. Jans. hat Folgendes geschrieben: |
Ich behaupte daher nicht, dass die Standardinterpretation falsch wäre, sondern nur, dass dieselben empirischen Effekte (Hafele–Keating, Myonen, GPS) auch rein prozessual verstanden werden können — ohne ein „langsameres Fließen“ der Zeit anzunehmen.
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was soll ein "langsameres Fließen" der Zeit sein? |
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Ma. Jans.
Anmeldungsdatum: 29.11.2025 Beiträge: 13 Wohnort: Heiden
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Ma. Jans. Verfasst am: 08. Dez 2025 16:24 Titel: |
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Mit „langsamerem Fließen der Zeit“ meine ich keinen echten Vorgang. Dieser Ausdruck wird oft in populären Beschreibungen benutzt, wenn über Zeitdilatation gesprochen wird.
In der speziellen Relativitätstheorie fließt jedoch nichts. Unterschiedliche Uhren sammeln auf verschiedenen Wegen durch die Raumzeit einfach unterschiedliche Eigenzeit. Das ist eine geometrische Aussage der Theorie.
Ich wollte damit nur darauf hinweisen, dass man dieselben Beobachtungen auch so formulieren kann, dass sich nicht eine „Zeit“ verändert, sondern dass sich die Prozessraten in einem System ändern. Dazu gehören zum Beispiel Zerfallsraten oder die Gangrate einer Uhr.
Beide Sichtweisen ergeben genau dieselben Messwerte. Der Unterschied liegt nur darin, wie man die Situation beschreibt, nicht in der Physik selbst. |
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Aruna
Anmeldungsdatum: 28.07.2021 Beiträge: 1610
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Aruna Verfasst am: 08. Dez 2025 16:26 Titel: |
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aus dem Aufsatz:
| Zitat: | Standard interpretation:
Spacetime geometry alters the rate at which time flows; clocks run slower.
Process Dilation:
Spacetime geometry alters the intrinsic rate of physical processes; time is an
emergent metric constructed from these rates. |
ist Dir klar, dass in Raumzeit, die Zeit schon enthalten ist?
Und was soll eine Uhr anderes sein, als ein physikalischer Prozess? |
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Ma. Jans.
Anmeldungsdatum: 29.11.2025 Beiträge: 13 Wohnort: Heiden
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Ma. Jans. Verfasst am: 08. Dez 2025 16:35 Titel: |
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Natürlich ist mir klar, dass die Zeit in der Raumzeit als Koordinate enthalten ist. Das bezweifle ich nicht.
Mein Ansatz bezieht sich nicht auf die Struktur der Raumzeit, sondern auf die Weise, wie Uhren physikalisch arbeiten. Eine Uhr ist ein Prozess, der eine bestimmte Rate besitzt.
Wenn sich die Rate eines Prozesses ändert, ändern sich auch die Anzeige und der Gang einer Uhr. Das ist ein experimentell bestätigter Sachverhalt, unabhängig davon, ob man ihn geometrisch oder prozessbezogen beschreibt.
Die Aussage ist daher sehr einfach:
Man kann Zeitdilatation entweder über unterschiedliche Eigenzeitintervalle ausdrücken oder über unterschiedliche physikalische Prozessraten der Uhren. Beide Beschreibungen führen zu denselben Vorhersagen und zu denselben Messergebnissen.
Die Raumzeit bleibt unverändert. Der Unterschied liegt nur darin, welche Größe man als primär betrachtet: die geometrische Eigenzeit oder die physikalische Rate des Prozesses, der die Uhr antreibt. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21468
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TomS Verfasst am: 08. Dez 2025 17:10 Titel: |
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Wenn du von Rate sprichst, musst du sagen, bzgl. welcher Zeit.
Ich kenne keine sinnvolle Gleichung, die eine Rate für einen Prozess bzgl. einer Eigenzeit definiert, einfach weil es für ausgedehnte Systeme keine solche eindeutige Eigenzeit gibt; eine Eigenzeit ist definiert entlang einer world line, ein Prozess innerhalb einer world tube.
Also bleiben wir bei der Koordinatenzeit. Dann ist
tau ist dabei zunächst eine rein geometrische Größe ohne Bezug zu irgendeinem Prozess. A kann nun eine (über einen kleinen Raumbereich gemittelte) Größe sein, die sich entlang eines infinitesimalen Weltlinienelements dx^mu um einen infinitesimalen Beitrag dA ändert. Damit wird der zunächst rein geometrische Größe tau einer aus einem Prozess abgeleiteten Größe zugeordnet.
A kann dabei auch eine Messgröße sein, z.B. die Menge eines gewissen radioaktiven Präparats. Eine weitere Messgröße ist natürlich tau selbst.
Der Prozess bzw. die Prozessgröße A sind primär, und zwar exakt so wie in der Newtonschen Mechanik; die Eigenzeit ist eine abgeleitete Größe. Die Raumzeit selbst ist und bleibt fundamental. Damit sind jedoch nicht die Koordinaten gemeint, bei denen handelt es sich um Hilfsgrößen. Das entspricht der geometrischen Formulierung der ART. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Ma. Jans.
Anmeldungsdatum: 29.11.2025 Beiträge: 13 Wohnort: Heiden
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Ma. Jans. Verfasst am: 08. Dez 2025 17:52 Titel: |
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Danke für deine Ausführung, das trifft im Grunde genau den Punkt, auf den ich hinaus möchte.
Mir geht es um denselben Zusammenhang, den du beschreibst:
Ein physikalischer Prozess besitzt eine eigene Änderungsgröße A, und die Eigenzeit τ entsteht aus der Integration über diesen Prozess. In diesem Sinn ist der Prozess primär und die Eigenzeit abgeleitet.
Ich formuliere das nur etwas direkter:
- Eine Uhr ist ein physikalischer Prozess.
- Ein solcher Prozess besitzt lokal eine Änderungsrate R = dA/dλ, wobei λ ein interner Prozessparameter ist.
- Die Eigenzeit ergibt sich dann über die Relation:
Damit wird die Größe τ vollständig aus dem zugrunde liegenden Prozess abgeleitet, genau so wie du es beschrieben hast.
Das bedeutet nicht, dass die Raumzeit verändert oder ersetzt wird. Die geometrische Struktur der SRT bzw. ART bleibt unverändert bestehen. Es handelt sich lediglich um eine alternative, aber vollständig konsistente Vorgehensweise, die Zuordnung zwischen Prozess und Eigenzeit explizit zu formulieren.
Beide Sichtweisen beschreiben dieselbe Physik. Die eine betont die geometrische Definition der Eigenzeit, die andere die Ableitung über die physikalische Prozessrate. |
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MBastieK

Anmeldungsdatum: 06.10.2012 Beiträge: 1485 Wohnort: Berlin-Wedding
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MBastieK Verfasst am: 08. Dez 2025 17:54 Titel: |
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@Ma. Jans.
Hat man in Ihrer Denk- oder Betrachtungsweise denn eigentlich noch Relativität? Oder gibt es eine absolute oder standartisierte Zeit oder Prozess-Rate, zu dem die anderen Raten im Vergleich stehen bezüglich Ablauf-Geschwindigkeit?
Nette Grüsse _________________ Ohne Rekursion ist Bewusstsein oder Kognition nur rudimentär. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21468
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TomS Verfasst am: 08. Dez 2025 19:01 Titel: |
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@Ma. Jans. –
betrachte doch den radioaktiven Zerfall von Kernen und setze als Größe A die Anzahl der unzerfallenen Kerne
wobei kappa für die Zerfallskonstante steht.
Dann siehst du, wo dich diese Definition konkret hinführt. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Ma. Jans.
Anmeldungsdatum: 29.11.2025 Beiträge: 13 Wohnort: Heiden
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Ma. Jans. Verfasst am: 08. Dez 2025 19:34 Titel: |
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Sorry heute Abend ist Präsenzunterricht, daher etwas verzögert.
Also hier nun meine Anmerkungen.
@ Mbasti:
Es gibt in meinem Ansatz keine absolute Zeit und auch keine absolute Prozessrate.
Alle Raten sind lokal definiert und stehen immer im Vergleich zu den Raten in einem anderen Bezugssystem. Damit bleibt die Relativität vollständig erhalten. Wenn sich ein System relativ zu einem Beobachter bewegt oder sich in einem anderen Gravitationspotential befindet, ändert sich die lokale Prozessrate genau in der Weise, wie es die spezielle bzw. allgemeine Relativitätstheorie vorhersagt.
Die Raumzeit-Geometrie bleibt dabei unverändert bestehen. Die Veränderung der Eigenzeit zwischen verschiedenen Weltlinien kann man entweder geometrisch ausdrücken oder über die Änderung der zugrunde liegenden physikalischen Prozesse. Beide Sichtweisen führen zu denselben Vorhersagen.
Und @ TomS:
Das Beispiel mit dem radioaktiven Zerfall passt sehr gut.
Wenn man A als Anzahl der unzerfallenen Kerne wählt, gilt lokal
Unter Bewegung oder in einem anderen Gravitationspotential ändert sich jedoch die beobachtete Zerfallsrate. Für einen Beobachter mit Relativgeschwindigkeit v ergibt sich
also exakt die bekannte Zeitdilatation des Zerfalls.
Damit kann man die gleiche Physik entweder als Änderung der Eigenzeit oder als Änderung der lokalen Prozessrate formulieren. Die zugrunde liegende Raumzeit bleibt identisch, nur die Darstellung ist eine andere. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21468
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TomS Verfasst am: 08. Dez 2025 20:53 Titel: |
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Jein.
also
Dies beschreibt mathematisch, wie man von der Messgröße N zur Messgröße tau gelangt.
Aber die Geschwindigkeit ist dabei völlig irrelevant, sie tritt nämlich überhaupt nicht auf. Der irgendwie bewegte Beobachter misst einen Zerfallsprozess mit einer Zerfallskonstante kappa. Das könnte er mit einem zweiten Prozess vergleichen, z.B. einer Pendeluhr (wenn man die Beschleunigung ignorieren darf, denn ein Pendel ist keine ideale Uhr). Für ihn selbst ändert sich die Prozessrate auch nicht.
Ein zweiter Beobachter mit demselben radioaktiven Präparat jedoch entlang einer zweiten Weltlinie misst
Für ihn erscheint derselbe Prozess lokal mit derselben Rate abzulaufen.
Die Tatsache, dass unterschiedlich viele Zerfälle gemessen werden und demnach unterschiedliche Eigenzeiten auf der Anzeige stehen, liegt einzig an der unterschiedlichen Weltlinie C_2 (in der ART evtl. auch in einem anderen Raumbereich mit unterschiedlicher Krümmung). Der Unterschied in den Eigenzeiten hat also wieder eine rein geometrische Ursache, die Prozesse verlaufen lokal betrachtet identisch. Das ist sogar eine Voraussetzung für diese Betrachtung; ohne diese sogenannte Uhrenhypothese und ideale Uhren, die sie erfüllen, wäre eine derartige Messung nicht möglich).
Lägen unterschiedliche Prozesse vor, hätten wir für den zweiten Beobachter dagegen
aber das ist nicht der Fall.
Was du in deiner letzten Gleichung, in der die Geschwindigkeit ins Spiel kommt, tust, ist etwas völlig anderes. Du vergleichst nämlich nicht den Prozess P1 für Beobachter 1 entlang Weltlinie C1 mit dem Prozess P2 für Beobachter 2 entlang Weltlinie C2, sondern du vergleichst die lokale Sicht des Beobachters 1 auf seinen Prozess P1 entlang seiner Weltlinie C1 mit der Sicht von Beobachter 2 entlang seiner Weltlinie C2 auf den entfernten Prozess P1. Das ist ein kinematischer Effekt aufgrund der aktuellen Relativgeschwindigkeit. Es führt zu nichts, wird für beschleunigte Bewegungen und gekrümmte Raumzeiten mathematisch extrem kompliziert, im Allgemeinen sogar unmöglich.
Fazit: unterschiedliche Eigenzeiten entlang unterschiedlicher Weltlinien, gemessen anhand identischer Prozesse bzw. Uhren sind ein rein geometrischer Effekt. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Ma. Jans.
Anmeldungsdatum: 29.11.2025 Beiträge: 13 Wohnort: Heiden
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Ma. Jans. Verfasst am: 08. Dez 2025 21:48 Titel: |
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Ich stimme dir vollständig zu, dass die lokale Zerfallskonstante κ in beiden Inertialsystemen gleich ist und dass der Zerfallsprozess lokal identisch abläuft. Das ist eine direkte Folge der Uhrenhypothese und bildet die Grundlage jeder idealen Uhr.
Mir geht es nicht darum, diese lokale Rate zu verändern. Mir geht es darum, dass die Akkumulation der Eigenzeit τ entlang verschiedener Weltlinien auf zwei äquivalente Arten beschrieben werden kann:
(1) geometrisch als Integral über die Raumzeit
(2) operativ als Integral über einen internen Prozessparameter λ
In diesem Sinne kann man schreiben:
wobei die lokale Prozessrate des Systems bezogen auf seinen eigenen internen Parameter λ ist. Dieser Parameter ist nicht die Koordinatenzeit und nicht die Eigenzeit, sondern eine rein interne Zählvariable des Prozesses (z.B. eine fortlaufende Markierung der Zustandsänderungen).
Für zwei verschiedene Weltlinien C1 und C2 bleibt die lokale Rate R gleich, aber die Zuordnung zwischen λ und τ ist unterschiedlich. Dadurch ergibt sich für beide Beobachter ein unterschiedliches Integral für τ, genauso wie in der geometrischen Darstellung.
Die Aussage ist also nicht, dass sich der Prozess selbst verändert, sondern dass die aus dem Prozess abgeleitete Eigenzeit entlang unterschiedlicher Weltlinien verschieden ist. Das entspricht genau dem geometrischen Ergebnis, nur in einer anderen, operativen Formulierung.
Beide Darstellungen sind vollständig äquivalent. Ich versuche lediglich, diese Äquivalenz explizit zu machen.
Im Grunde versuche ich damit für mich selbst zu klären, was in der Physik eigentlich qemeint ist, wenn von „Zeit“ gesprochen wird.
Auch um für mich zu klären, wie sich dieser Begriff in experimentell zugängliche Größen übersetzen lässt. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21468
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TomS Verfasst am: 08. Dez 2025 22:10 Titel: |
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Gut.
Aber eigtl. sollte das mit dem Beispiel des radioaktiven Zerfalls erledigt sein. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Aruna
Anmeldungsdatum: 28.07.2021 Beiträge: 1610
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Aruna Verfasst am: 08. Dez 2025 22:36 Titel: |
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| Ma. Jans. hat Folgendes geschrieben: |
Im Grunde versuche ich damit für mich selbst zu klären, was in der Physik eigentlich qemeint ist, wenn von „Zeit“ gesprochen wird.
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Einstein wird der Satz zugeschrieben:
„Zeit ist das, was man an der Uhr abliest“
| Ma. Jans. hat Folgendes geschrieben: |
Auch um für mich zu klären, wie sich dieser Begriff in experimentell zugängliche Größen übersetzen lässt. |
Bekannte Uhrenkonzepte messen z.B. wie schnell Sand durch eine Engstelle fließt, wie schnell eine Kerze runterbrennt, Schwingungsdauern von Pendeln, Federn oder Kristallen...
Das ist aber doch alles wohlbekannt?
Die Formel für die SRT-Zeitdilatation wird in der Schule über Lichtuhren hergeleitet und unterschiedliche Lichtwege aus der Sicht von unterschiedlichen Beobachtern... |
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Ma. Jans.
Anmeldungsdatum: 29.11.2025 Beiträge: 13 Wohnort: Heiden
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Ma. Jans. Verfasst am: 09. Dez 2025 05:38 Titel: |
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Das Ausklammern der Zeit bedeutet hier nicht, dass die Raumzeit der Relativitätstheorie verworfen wird. Die geometrische Struktur bleibt vollständig erhalten. Der Punkt ist vielmehr, dass die Zeit als physikalische Grundgröße nicht vorausgesetzt werden kann, wenn sie aus zugrunde liegenden Prozessen abgeleitet wird. In diesem Fall entsteht die Zeit erst durch den Vergleich dieser Prozesse und ist daher eine abgeleitete Größe.
Uhren sind physikalische Prozesse. Wenn man solche Prozesse miteinander vergleicht, ergibt sich daraus eine zeitartige Größe, die dieselben Eigenschaften besitzt wie die Eigenzeit der Relativitätstheorie. Zeit entsteht somit aus der Relation der Prozesse zueinander und ist in diesem Sinn nicht fundamental.
Die Unterschiede der Eigenzeit zwischen zwei Weltlinien werden weiterhin durch die Raumzeitgeometrie bestimmt. Die prozessuale Sicht beschreibt denselben Sachverhalt, legt den Schwerpunkt jedoch auf die physikalischen Messprozesse, aus denen die Zeit experimentell gewonnen wird. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21468
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TomS Verfasst am: 09. Dez 2025 07:22 Titel: |
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Das ist aber nicht neu.
Das "Zeit" in "Raumzeit" führt zu einer begrifflichen Verwirrung. Diese "Zeit" ist lediglich eine Koordinate und muss nichts mit einer Zeit zu tun haben, wie sie durch einen Prozess definiert oder auf einer Uhr abgelesen wird. Die Geometrie der ART lässt unendlich viele Koordinatensysteme zu, wobei diese allesamt äquivalent sind und zu identischen Aussagen führen. Daher sollte man dem "Zeit" in "Raumzeit" keine tiefere Bedeutung zumessen. Es ist ungefähr so sinnvoll wie "Sieden von Wasser" mit "100 °C" zu verwechseln.
Die zunächst geometrische Größe der Eigenzeit wurde aber schon von Einstein mit Prozessen assoziiert – siehe Aruna.
Tatsächlich spielt aber die Eigenzeit in der ART als Feldtheorie nur eine untergeordnete Rolle. Sie ist eine Idealisierung, die man nur punktförmigen Körpern zuschreiben kann, und die in der fundamentalen Formulierung nicht auftritt. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Ma. Jans.
Anmeldungsdatum: 29.11.2025 Beiträge: 13 Wohnort: Heiden
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Ma. Jans. Verfasst am: 09. Dez 2025 08:08 Titel: |
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Mir geht es darum, die operative Seite der Eigenzeit konsequent auf Prozessebene auszuarbeiten. Die Relativitätstheorie verwendet Uhren als physikalische Prozesse, behandelt die prozessuale Seite jedoch meist nur implizit über die Idealisation einer punktförmigen Uhr entlang einer Weltlinie.
Mich interessiert, wie weit man eine explizite prozessbasierte Formulierung führen kann, solange man innerhalb der etablierten geometrischen Struktur bleibt. Die Frage ist für mich nicht, ob die Geometrie modifiziert werden soll, sondern wie die Zuordnung zwischen realen physikalischen Prozessen und der geometrischen Eigenzeit systematisch beschrieben werden kann.
In diesem Sinn ist mein Ansatz keine neue Physik. Es handelt sich um eine vollständige operative Ausarbeitung eines Elements, das in der Theorie ohnehin vorhanden ist.
Um die operative Sicht konsistent mit der geometrischen Struktur zu halten, kann man die Eigenzeit entlang einer zeitartigen Weltlinie in der Standardform schreiben als
Die zuvor eingeführte prozessuale Beschreibung über einen internen Parameter und eine lokale Rate ist damit lediglich eine alternative, aber damit verträgliche Schreibweise derselben Zuordnung zwischen Weltlinie und Eigenzeit. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21468
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TomS Verfasst am: 09. Dez 2025 09:08 Titel: |
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| Ma. Jans. hat Folgendes geschrieben: | | Die Relativitätstheorie verwendet Uhren als physikalische Prozesse, behandelt die prozessuale Seite jedoch meist nur implizit über die Idealisation einer punktförmigen Uhr entlang einer Weltlinie. |
Na ja, das kommt darauf an, was man über die RT liest.
Gravitationswellen enger Doppelsternen und der Ringdown verschmelzender schwarzer Löcher sind keine Prozesse, mittels derer sich handliche Uhren konstruieren lassen ...
| Ma. Jans. hat Folgendes geschrieben: | | In diesem Sinn ist mein Ansatz keine neue Physik. Es handelt sich um eine vollständige operative Ausarbeitung eines Elements, das in der Theorie ohnehin vorhanden ist. |
Dann solltest du dir anschauen, was schon bekannt ist. Dazu gehören natürlich auch Prozesse im Labormaßstab im Rahmen der SRT bzw. gewisser Näherungen der ART, z.B. Laser, Maser u.v.a.m.
| Ma. Jans. hat Folgendes geschrieben: | | ... kann man die Eigenzeit entlang einer zeitartigen Weltlinie in der Standardform schreiben als ... |
Ja. Siehe oben.
| Ma. Jans. hat Folgendes geschrieben: | | ... ist damit lediglich eine alternative, aber damit verträgliche Schreibweise derselben Zuordnung zwischen Weltlinie und Eigenzeit. |
Ja. Siehe oben.
Das ist aber alles nicht neu, wie die Idee der Lichtuhr zeigt. Jedes System, das man mittels relativistischer QM oder QED beschriebt, und das eine bestimmte Zeit- oder Frequenzskala auszeichnet, liefert letztlich eine Uhr; die SRT ist dabei implizit enthalten.
Spannend wird es, wenn man zur ART übergeht, also insbs. zu nicht-Minkowskischer Raumzeit und zu ausgedehnten Systemen; ein Beispiel wäre eine größere Lichtuhr in der Schwarzschild-Raumzeit. Dazu gibt es tatsächlich sehr wenig Literatur. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Ma. Jans.
Anmeldungsdatum: 29.11.2025 Beiträge: 13 Wohnort: Heiden
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Ma. Jans. Verfasst am: 09. Dez 2025 09:54 Titel: |
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| TomS hat Folgendes geschrieben: |
Spannend wird es, wenn man zur ART übergeht, also insbs. zu nicht-Minkowskischer Raumzeit und zu ausgedehnten Systemen; ein Beispiel wäre eine größere Lichtuhr in der Schwarzschild-Raumzeit. Dazu gibt es tatsächlich sehr wenig Literatur. |
Der Hinweis auf ausgedehnte Uhren in der Schwarzschild-Raumzeit ist sehr spannend.
Das passt tatsächlich gut zu meinen bisherigen Überlegungen und knüpft konzeptionell sauber an.
Dann habe ich jetzt erst einmal genug Stoff zum Weiterdenken.
Vielen Dank für die Anregung. |
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