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Ist Gravitation ständiges Fallen?
 
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Saro



Anmeldungsdatum: 10.09.2025
Beiträge: 1

Beitrag Saro Verfasst am: 10. Sep 2025 09:10    Titel: Ist Gravitation ständiges Fallen? Antworten mit Zitat

Meine Frage:

Gravitation ? ständiges Fallen oder ?Vorbeifallen??


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Beitragstext:

Ich möchte eine grundsätzliche Frage zur Gravitation stellen.

In der klassischen Mechanik gilt:

F = G m¹ m²/r² , F= m*a

Man kann Gravitation also als eine Form des ständigen Fallens beschreiben.

Der Mond fällt Richtung Erde, die Erde fällt Richtung Sonne, die Sonne fällt im Schwerefeld der Milchstraße, und die Milchstraße bewegt sich in Richtung Andromeda.

Dennoch treffen sich diese Körper nicht direkt, weil sie eine hohe seitliche Geschwindigkeit haben. Dadurch entsteht ein Zustand des ?Vorbeifallens? ? ähnlich wie bei der Internationalen Raumstation: Sie ist ständig im freien Fall zur Erde, erreicht aber den Boden nie, weil ihre tangentiale Geschwindigkeit sie auf der Umlaufbahn hält.


Meine Frage:
Kann man Gravitation allgemein als ?Fallen oder Vorbeifallen? interpretieren ? von Himmelskörpern bis hin zu Galaxien?
Und wie passt diese Vorstellung zur Expansion des Universums, wo einerseits die Gravitation Körper zusammenzieht, andererseits der Raum selbst auseinandergezogen wird?

Ich freue mich auf fachliche Rückmeldungen, ob diese Denkweise mit Newtons Mechanik bzw. Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie vereinbar ist ? oder ob hier ein Denkfehler liegt.




Meine Ideen:
Feder und Hammer.Mond Experiment
Hände astronaut halten eine Feder eine Hammer
Frei fallen auf Mond Oberfläche gleichzeitig.

Feder und Hammer werden nach oben geworfen oder vorne geworfen fallen mit unterschiedlichen Zeit auf Mond Oberfläche.
Qubit



Anmeldungsdatum: 17.10.2019
Beiträge: 1116

Beitrag Qubit Verfasst am: 10. Sep 2025 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, die Grundlagen dafür sind:

Kraft und Bewegungen (Geschwindigkeiten).

Die Kraft ist dabei die Ursache für Beschleunigungen (zeitliche Änderungen der Geschwindigkeit). Dabei sind beides "Vektorgrössen" (mit Betrag und Richtung).
Ein Kraftvektor kann so in eine zur Geschwindigkeit parallele und senkrechte Komponente zerlegt werden. Wirkt die Kraft nur senkrecht, dann ändert sich nur die Richtung der Geschwindigkeit.

Gravitation ist da ein "zentrale Zweikörperkraft", die zwischen zwei "Gravitationszentren" wirkt. Bei einer "Kreisbewegung" ändert sich da nur die Geschwindigkeitsrichtung.

Bevor man da Bewegungen beschreibt, muss man i.ü. vorher auch ein "Bezugssystem" wählen.

Bei der Expansion des Universums kann man in diesem Sinne nicht von einer (Anti-) Kraft sprechen. Die ist universell und betrifft die "Raumzeit" selbst (unabhängig von Massen). Die Wirkung ist allerdings, dass die Massen sich mit der Zeit im Mittel voneinander entfernen. (Kosmische Rotverschiebung).
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21468

Beitrag TomS Verfasst am: 26. Apr 2026 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ende
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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
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