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Rechenschritt bei Herleitung des Dirac-Hamiltonoperators
 
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OkTennis



Anmeldungsdatum: 29.04.2024
Beiträge: 45

Beitrag OkTennis Verfasst am: 19. Dez 2024 02:28    Titel: Rechenschritt bei Herleitung des Dirac-Hamiltonoperators Antworten mit Zitat

Liebe Physiker-Board Community,

Die Sachen findet ihr alle in der Datei.

Ich verstehe nicht, wie der Autor auf den letzten Schritt auf dem letzten Bild kommt.

chi ist gegeben, und ich habe bei meinem Ansatz die adjungierte davon schonmal gebildet.

Jedoch ist das Problem, dass das Potential varphi vom Ort abhaengt und somit nicht mit dem Impulsoperator kommutiert.

Die Terme der Ordnung v^4/c^4 sind vernachlaessigbar. sigma ist der Vektor mit Pauli-Matrizen.

Das Buch ist: Nolting Quantenmechanik 5/2, Abschnitt 5.3.4

Vielen Dank fuer Eure Hilfe im vorraus!

Uebrigens:

Zwei Beiträge zusammengefasst. Steffen



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TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21468

Beitrag TomS Verfasst am: 19. Dez 2024 09:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ein bisschen Information zum Kontext wäre nicht schlecht. Ich gehe davon aus, es geht um die Dirac- bzw. die Pauli-Gleichung, nicht relativistische Näherungen, Foldy–Wouthuysen-Transformationen …Richtig?

Welche Gleichung will er lösen?

Was genau bezeichnen die Zustände? Insbs. eta und psi? Was ist alpha? Bzw. was ist psi-Dach?

_________________
Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
OkTennis



Anmeldungsdatum: 29.04.2024
Beiträge: 45

Beitrag OkTennis Verfasst am: 19. Dez 2024 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo TomS,

danke erstmal fuer deine Antwort.

Die relevanten Seiten haenge ich in der Datei an.

Der Kontext ist die Herleitung der Spin-Bahn Wechselwirkung mit dem nicht relativistischen Grenzfall der Dirac Theorie.

ist die 'kleine Komponente' und ist die 'Grosse Komponente' des Dirac Spinors.

ist der ersetzende Zustand, der die korrekte Normierung besitzt:




Mein Problem ist eigentlich nur ein algebraischer Rechenschritt:

Ziel ist es erstmal dieses (hermitesche) zubestimmen.



Das gelingt durch Vergleich mit dem Ausdruck rechts.

Den Ausdruck fuer chi erhalte ich beim nachrechnen auch.

Jedoch kann ich nicht nachvollziehen wie er auf den angegebenen Ausdruck fuer



kommt. In meinem handgeschriebenen Ansatz hab ich schonmal (hoffentlich richtig)



gebildet. Aber da das Potential varphi vom Ort abhaengt kann man ja nicht die Terme einfach vertauschen wegen dem Impulsoperator.



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jh8979
Moderator


Anmeldungsdatum: 10.07.2012
Beiträge: 8762

Beitrag jh8979 Verfasst am: 20. Dez 2024 01:10    Titel: Antworten mit Zitat

Der letzte Schritt sind die führenden Terme der Rechnung:
- Die 1 in den Klammern kommt von <psi-hat|psi.-hat>
- Der nächste Term ist der führende Term von chi. Wegen p ~v ist der formal von Ordnung v^2/c^2.
- Alle anderen Terme sind höherer Ordnung: Wegen T+e*phi ~v^2 sind die offensichtlich v^2/c^4, aber da p ~v, sind sie v^4/c^4.
OkTennis



Anmeldungsdatum: 29.04.2024
Beiträge: 45

Beitrag OkTennis Verfasst am: 20. Dez 2024 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Danke erstmal fuer deine Antwort!

Im pdf-Anhang hab ich mal das ausprobiert, jedoch bin ich mir nicht sicher ob ich deinen Weg auch verstanden habe. Kannst du bitte mal rueberschauen?

Jedoch erhalte ich vor dem zweiten Term ein Minuszeichen, und im Buch ist es ein Pluszeichen.

Ich glaube das Minuszeichen kommt beim adjungieren von chi, da gilt.

Und ausserdem: warum ist der Impulsoperator proportional zu v?



2024-12-20 15-46.pdf
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Ist das richtig so?

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jh8979
Moderator


Anmeldungsdatum: 10.07.2012
Beiträge: 8762

Beitrag jh8979 Verfasst am: 20. Dez 2024 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

OkTennis hat Folgendes geschrieben:

Jedoch erhalte ich vor dem zweiten Term ein Minuszeichen, und im Buch ist es ein Pluszeichen.

Ich glaube das Minuszeichen kommt beim adjungieren von chi, da gilt.

Für Minuszeichen lege ich meine Hand nichts ins Feuer. Die kommen aus allen möglichen Ecken . Hammer
Zitat:

Und ausserdem: warum ist der Impulsoperator proportional zu v?

Das kann man sicher formalisieren, aber die schnelle Antwort eines erfahrenen Physikers:
Klassisch ist p = m*v, also muss da auch irgendwie p~v im Powercounting vorkommen, hier geht es ja um den nicht-relativistischen Grenzfall.
OkTennis



Anmeldungsdatum: 29.04.2024
Beiträge: 45

Beitrag OkTennis Verfasst am: 21. Dez 2024 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

weiss sonst irgendjemand warum bei mir das Vorzeichen anders ist ?
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