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Nobby1
BeitragVerfasst am: 13. Jun 2021 16:08    Titel:

Siehe Otto Hahn und Lise Meitner, die haben die Spaltung des Urans 235 in Barium 139 und Krypton 95 festgestellt. Von Zirkonium ist da mir nichts bekannt. Uran 238 lässt sich nicht so ohne weitere spalten sondern nur in Plutonium 239 umwandeln. Deshalb braucht man ja die Anreicherung von U 235 für spaltbares Material.
Voessli
BeitragVerfasst am: 13. Jun 2021 14:19    Titel:

Ok, danke an Euch !!

Aber der Zerfall von u238 zu Barium und Zyrkonium wurde doch zuerst festgestellt ?
Füsik-Gast
BeitragVerfasst am: 13. Jun 2021 12:21    Titel: Pu-Formation

Man muß sich schon auf bestimmte Isotope beziehen.
Es gibt den Weg,wo das Uranisotop 238 zum Plutoniumsotop 239 umgewandelt wird.Da sich U und Pu in der Ordnungszahl(=Anzahl der Protonen) um 2 unterscheiden,müssen formal zwei Protonen hinzukommen.
Das gelingt über einen einfachen Neutroneneinfang.
Dabei wird U238 zum instabilen U239 .Dieses zerfällt unter beta-minus Zerfall zum Np239(ERhöhung der OZ um 1).
Auch dieses Isotop ist instabil und zerfällt,wiederum durch beta-minus-Zerfall,zu Pu239 .
Somit wurde durch Einfang eines Neutrons und zweifache Umwandlung eines Neutrons zu einem Proton(unter Assendung von elektron und Antineutrino) die OZ-Differenz von 2 erreicht.

Füsik-Gast.
willyengland
BeitragVerfasst am: 13. Jun 2021 12:06    Titel:

Wieso 2 Protonen?
Ein Neutron kann sich in ein Proton umwandeln.
Dabei wird ein Elektron frei.
Voessli
BeitragVerfasst am: 13. Jun 2021 11:48    Titel: Transmutation von Plutonium

Hallo,

in den 30er hat Lise Meitner den Zerfall von Uran zu Barium durch Neutronen erklärt. Aber mit Neutronen-Strahlung läßt sich das Uran auch in Plutonium umwandeln (Transmutation). Nun verstehe ich nicht woher die 2 zusätzlichen Protonen stammen.

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