| Autor |
Nachricht |
| Myon |
Verfasst am: 05. Jun 2021 22:03 Titel: |
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Wenn ein grosser Gegenstand sehr weit weg ist, fallen die Lichtstrahlen (praktisch) parallel ein, aber das Bild des Gegenstandes ist dennoch nicht punktförmig. Eine Bildkonstruktion mit Parallel-, Mittel- und Brennpunktstrahl ist allerdings nicht möglich.
Nehmen wir als Beispiel den Mond. Die Strahlen, die von einem bestimmten Punkt des Mondes ausgehen, treffen parallel auf die Linse. Strahlen von verschiedenen Punkten des Mondes sind aber nicht parallel. Es entsteht in der Brennebene ein Bild der Grösse , wenn der Winkel ist, unter dem der Gegenstand sichtbar ist. |
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| annafragt |
Verfasst am: 05. Jun 2021 20:33 Titel: Re: Brechung Zeichnung |
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| Nils Hoppenstedt hat Folgendes geschrieben: | | annafragt hat Folgendes geschrieben: | | Aber irgendwie finde ich das verwirrend, dass es da nur Parallelstrahlen gibt, keine Zentralstrahlen und keine Brennpunktstrahlen. |
Gäbe es Zentralstrahlen, wäre der Gegenstand nicht im Unendlichen. Nur die Strahlen, die parallel zur optischen Achse laufen treffen die Linse, wenn der Gegenstand unendlich weit weg ist.
| annafragt hat Folgendes geschrieben: |
Wenn ich es (zugegebener Maßen etwas unordentlich) mit den drei Strahlen zeichne (oder schon mit 2 davon) dann kann ich nicht nachvollziehen, wieso das Bild dann genau punktförmig sein soll.
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Kein Wunder, in deiner Zeichnung befindet sich der Gegenstand ja auch nicht im Unendlichen, sondern bei ca. 3f. Aber wenn du den Gegenstand immer weiter entfernst, wirst du feststellen, dass die Bildhöhe immer kleiner wird und die Bildweite sich immer mehr der Brennweite nähert. Im Grenzfall ist dann die Bildhöhe Null und die Bildweite exakt der Brennweite.
Viele Grüße,
Nils |
Vielen Dank, das war wirklich sehr hilfreich!
Ich wünsche dir einen schönen Abend |
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| Nils Hoppenstedt |
Verfasst am: 05. Jun 2021 19:51 Titel: Re: Brechung Zeichnung |
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| annafragt hat Folgendes geschrieben: | | Aber irgendwie finde ich das verwirrend, dass es da nur Parallelstrahlen gibt, keine Zentralstrahlen und keine Brennpunktstrahlen. |
Gäbe es Zentralstrahlen, wäre der Gegenstand nicht im Unendlichen. Nur die Strahlen, die parallel zur optischen Achse laufen treffen die Linse, wenn der Gegenstand unendlich weit weg ist.
| annafragt hat Folgendes geschrieben: |
Wenn ich es (zugegebener Maßen etwas unordentlich) mit den drei Strahlen zeichne (oder schon mit 2 davon) dann kann ich nicht nachvollziehen, wieso das Bild dann genau punktförmig sein soll.
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Kein Wunder, in deiner Zeichnung befindet sich der Gegenstand ja auch nicht im Unendlichen, sondern bei ca. 3f. Aber wenn du den Gegenstand immer weiter entfernst, wirst du feststellen, dass die Bildhöhe immer kleiner wird und die Bildweite sich immer mehr der Brennweite nähert. Im Grenzfall ist dann die Bildhöhe Null und die Bildweite exakt der Brennweite.
Viele Grüße,
Nils |
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| annafragt |
Verfasst am: 05. Jun 2021 17:23 Titel: Brechung Zeichnung |
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Meine Frage:
Hallo, ich wollte nachvollziehen wie der Lichtstrahl gebrochen wird, wenn die Gegenstandsweite g= unendlich ist und Bildweite b f.
In meiner Tabelle steht, dass das Bild dann reell und punktförmig sein soll
Folgende Abbildung (rot) hatte ich dazu im Internet gefunden. Aber irgendwie finde ich das verwirrend, dass es da nur Parallelstrahlen gibt, keine Zentralstrahlen und keine Brennpunktstrahlen.
Wenn ich es (zugegebener Maßen etwas unordentlich) mit den drei Strahlen zeichne (oder schon mit 2 davon) dann kann ich nicht nachvollziehen, wieso das Bild dann genau punktförmig sein soll.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen danke schönen Abend
Meine Ideen:
Bilder sieht Anhang |
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