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| TomS |
Verfasst am: 26. Jan 2021 13:35 Titel: |
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| Die Fragen und scheinbaren Widersprüche entstehen nur dadurch, dass man versucht, einige Einzelergebnisse in Beziehung zu setzen. M.E. muss man verstehen, wie man von der Newtonschen Mechanik zu Einsteins SRT gelangt, oder wie erstere als Grenzfall der SRT folgt. |
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| DrStupid |
Verfasst am: 26. Jan 2021 13:29 Titel: Re: Einstein vs Newton |
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| Jordan hat Folgendes geschrieben: | | in der klassischen Mechanik heißt es doch laut den Newton'schen Axiomen, dass die Masse keine Rolle spielt. |
Nein, zusammen mit der Impulsdefinition sagen die Axiome eher das Gegenteil. Die Masse kürzt sich erst im Zusammenhang mit dem Newtonschen Gravitationsgesetz heraus und das auch nur dann, wenn außer der Gravitation keine anderen Wechselwirkungen im Spiel sind. Deshalb bewegen sich in diesem Fall alle Körper unabhängig von ihrer Masse bei ansonsten gleichen Anfangsbedingungen auf der gleichen Bahn. Bei Einstein gilt genau dasselbe. Tatsächlich gehört das sogar zu den elementaren Grundlagen allgemeinen Relativitätstheorie.
| Jordan hat Folgendes geschrieben: | | Einstein wiederum geht so weit, dass er die Masse und die Lichtgeschwindigkeit gleich der Energie setzt mit E = mc^2. |
Das hat erstmal nichts mit den Bewegungsgleichungen zu tun. Die Masse-Energie-Äquivalenz ist ein völlig neuer Zusammenhang, für den es in der klassischen Mechanik keine Entsprechung gibt. |
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| Jordan |
Verfasst am: 26. Jan 2021 12:23 Titel: Einstein vs Newton |
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Meine Frage: Hallo,
in der klassischen Mechanik heißt es doch laut den Newton'schen Axiomen, dass die Masse keine Rolle spielt. Nur im zweiten Axiom, F = m * a kommt sie wirklich vor, sobald es um Kräfte geht. Vernachlässigt man Reibung und Luftwiderstand kommen zwei unterschiedlich große Bälle zum gleichen Zeitpunkt auf dem Boden an, wenn man sie aus der selben Höhe am selben Ort fallen lässt. Man sieht anhand des Energieerhaltungssatzes, dass sich die Masse rauskürzt. In den Bewegungsgleichungen kommt sie nicht einmal vor.
Einstein wiederum geht so weit, dass er die Masse und die Lichtgeschwindigkeit gleich der Energie setzt mit E = mc^2.
Gibt es hier daher nicht einen Widerspruch?
Meine Ideen: Ich habe zwar schon gehört, dass viele physikalische Grundsätze einfach dazu dienen, Abläufe in der Natur zu beschreiben. Das mag vor allem für Newton gelten. Einstein wird ja vermutlich erst relevant werden bei Geschwindigkeiten nahe den des Lichts, daher ist Newton wohl für die meisten Ingenieursdisziplinen und für unseren Alltag ausreichend.
Wie lässt sich das ganze jedoch wissenschaftlich erklären? Dass es so eine Diskrepanz zwischen den Gleichungen und Gesetzen gibt? |
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