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Dieter5858
BeitragVerfasst am: 02. Apr 2006 12:25    Titel:

Hi devzero
Also nochmal, die Frage war
Zitat:
Ich muss für eine Hausarbeit das Verhalten des elektrischen Widerstandes menschlichen Gewebes charakterisieren!


Charakteristisch ist der menschliche Körper ein Spannungsabhäniger Widerstand.

Je höher die Spannung ist die der Körper ausgesetzt ist desto kleiner ist sein Widerstand.

Mehr wollte ich nicht aussagen.

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0208032.htm

Da steht nochmal etwas genauer was das ist(also im Bezug auf die "normalen" Widerstände die man halt für verschiedene Schaltungen braucht).
Sarah1
BeitragVerfasst am: 02. Apr 2006 10:48    Titel:

Vielen Vielen Dank für eure geniale Hilfe Mit Zunge
devzero
BeitragVerfasst am: 02. Apr 2006 10:42    Titel:

Hi dermarkus, mit meinem "komplexen Widerstand" habe ich genau das beschreiben wollen, was du als "ohmschen und kapazitiven Widerstand" beschreibst. Es gibt eben noch eine frequenzabhängige Komponente vom Widerstand. Diese ist weniger induktiv (so viele Windungen hat der Körper ja nicht Augenzwinkern und das mu ist auch prakisch eins) als vielmehr kapazitativ. Immerhin hat Wasser ja eine ziemlich grosse Dielektrizitätskonstante von etwa 81.

Dieter5858, deinen Kommentar kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Wenn man eine total riesige Spannung an einen Draht anlegt, dann verschmort dieser natürlich und was dann bei einer "Widerstandmessung" rauskommt, ist wohl mehr Glücksache als Physik. Das Gleiche gilt auch bei Steckdosen und Blitzen im Zusammenhang mit Menschen - grosse Ströme hält der Körper nicht (lange) aus und wird mehr oder weniger schnell zerstört - mit kaum vorhersagbaren Ergebnissen für den Widerstand. Aber wie gesagt, es gilt eigentlich allgemein, dass eine Messung das zu messende System nicht verändern soll. Wenn man also von Widerstand spricht, dann impliziert man schon "kleine" Spannungen.
Dieter5858
BeitragVerfasst am: 02. Apr 2006 10:22    Titel:

Hiho Leute

Also der wichtigste Punkt bei der Widerstandsbestimmung des menschlichen Körpers ist
das der Körper ein Spannungsabhäniger Widerstand ist.

Bei kleiner Spannung ist der Körper sehr Hochohmig ( mit nem Multimeter wirst du nie einen vernünftigen Wert messen ~56MOhm).

Fässt man allerdings in die Steckdose (nicht ausprobieren) und hat noch ein Strommessgerät dazwischen geschaltet rechnet man etwas rum und kommt auf so grob 1000Ohm Das was Blackdragon als Liste aufgeführt hat dient dabei als orientierung.

Wenn man vom Blitz getroffen wird ist der Widerstand noch um einiges geringer (aber ist ja alles nur Theorie).

Für genauere bestimmungen kommt es dann wirklich auf Fettgehalt und allem möglichem Schickschnak (feuchte Hände, Barfuß auf nasser Kupferplatte stehend) an aber das ist erst zweitrangig.
dermarkus
BeitragVerfasst am: 02. Apr 2006 09:16    Titel:

Ich glaube (bzw. google findet smile ), dass die Mediziner nicht nur den spezifischen (ohmschen) Widerstand der verschiedenen Gewebesorten (siehe Seite 3 im Link unten), sondern zusätzlich auch den (ohmschen und kapazitiven) Widerstand bei Wechselstrom, also die Impedanz, interessant finden.

Damit machen sie Impedanztomographie, das heißt sie schicken Wechselstrom durch den menschlichen Körper und schließen aus der gemessenen Impedanz auf Gewebezusammensetzung und Zustand des Gewebes.

http://www-ibt.etec.uni-karlsruhe.de/postscript/bvm_Impedanztomographie.pdf
devzero
BeitragVerfasst am: 02. Apr 2006 08:48    Titel:

Wenn man den Widerstand per Multimeter bestimmt, muß man die Werte mit einer gewissen Vorsicht genießen, denn unser Körper erzeugt selber elektrische Spannungen, die das Ergebnis verfälschen. Diese Spannungen steuern Muskeln und werden z.B. beim EKG gemessen.

Außerdem unterscheidet man gewöhnlich zwischen Kontaktwiderstand (der Haut) und dem eigentlichen Körperwiderstand (des Gewebes). Ersterer hängt sehr von Hautdicke (Zunge oder Fusssohle) und der Situation ab (feuchte oder trockene Hand). Der eigentliche Körperwiderstand hängt natürlich stark von der "Geometrie" des Mensche ab, also Dicke und Länge des "Stromleiters". Und auch von der Beschaffenheit des Gewebes, also insbesondere dem Fettgehalt. Das nutzen übrigens Körperfettwaagen aus.

Zur Unterscheidung zwischen Kontaktwiderstand und Körperwiderstand dient, dass ersterer praktisch rein ohmsch (frequenzunabhängig), letzerer hingegen komplex ist. Die Beiträge kann man durch frequenzabhängiges Widerstandmessen auftrennen.
Blackdragon
BeitragVerfasst am: 02. Apr 2006 06:23    Titel:

Also in meinem Buch steht was von den Mindestwiderständen des menschlichen Körpers:

Stromweg ----------------- Körperwiderstand

Hand - Hand -------------- ca. 650 Ohm
Hand - Fuß -------------- ca. 1300 Ohm
Hand - Füße ------------- ca. 975 Ohm
Hände - Füße ------------- ca. 650 Ohm


vielleicht kannst du damit ja was anfangen smile
Sarah1
BeitragVerfasst am: 01. Apr 2006 12:45    Titel:

okay, dakne.Ich werds mal bei den Medizinern versuchen
dermarkus
BeitragVerfasst am: 01. Apr 2006 12:36    Titel:

Naja, messen kannst du den schonmal ungefähr, wenn du die Messpitzen eines Multimeters in die Hände nimmst und schaust, welcher Widerstand angezeigt wird. Und wenn du das mit feuchten Händen machst, dann gibt dir das schonmal einen ersten groben Orientierungswert.

Ich habe aber den Verdacht, dass die Mediziner nebenan im Medizinerboard da über Details mehr bescheid wissen könnten.
Sarah1
BeitragVerfasst am: 01. Apr 2006 12:25    Titel: elektrischer Widerstand menschlicher Haut

HuHu Wink

Kann mir einer von euch weiter helfen?
Ich muss für eine Hausarbeit das Verhalten des elektrischen Widerstandes menschlichen Gewebes charakterisieren!

Hat vielleicht jemand ne Ahnung? traurig

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