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Nachricht |
| piknockyou |
Verfasst am: 08. Jun 2016 08:28 Titel: |
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Viel vielen Dank!
Ich meine es, durchgehend verstanden zu haben. |
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| hansguckindieluft |
Verfasst am: 08. Jun 2016 08:26 Titel: |
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| piknockyou hat Folgendes geschrieben: |
Das Rad wird ja von einem Antriebsmoment getrieben, welches im Uhrzeigersinn dreht. Das heißt, dass mit dem Radius eine Umfangskraft tangential am Rad wirkt, welche auch talabwärts zeigt.
So zeigen aber alle Kräfte talabwärts.
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Die Kraft, die vom Rad auf die Fahrbahn ausgeübt wird, zeigt talabwärts. Gleichzeitig wirkt aber (actio = reactio) eine gleich große, aber entgegengesetze Kraft von der Fahrbahn auf das Rad. Die Kraft, die tangential am freigeschnittenen Rad angreift, wirkt also talaufwärts.
Natürlich wirkt durch das Abrollen des Rades auch eine "Rollwiderstandskraft" entgegen der Fahrtrichtung. Aber das ist nicht die Reibungskraft, welche durch das Antriebsmoment erzeugt wird.
Das, was wir so alles mal eben unter dem Begriff "Rollwiderstand" zusammenfassen, ist in Wirklichkeit sehr komplex. Da gibt es Adhäsion zwischen Reifen und Fahrbahn, durch Fahrbahnunebenheiten gibt es Verformungen am Reifen, es gibt Abrieb, u. s. w. . Teilweise sind diese Vorgänge sogar noch geschwindigkeitsabhängig.
All diese Vorgänge benötigen aber letztlich Energie, welche sich als Verluste bemerkbar machen, weil diese Energie eben auch vom Antrieb bereitgestellt werden muss.
Gruß |
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| piknockyou |
Verfasst am: 08. Jun 2016 08:22 Titel: |
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Ja, habe ich auch gerade aufgezeichnet.
Ist das so korrekt wie gezeichnet? |
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| as_string |
Verfasst am: 08. Jun 2016 08:17 Titel: |
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Du musst ja betrachten, welche Kraft die Straße auf das Rad ausübt, also generell welche Kräfte auf das System Motorrad wirken. Und die ist beim angetriebenen Rad durchaus bergauf gerichtet.
Gruß
Marco |
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| piknockyou |
Verfasst am: 08. Jun 2016 07:52 Titel: |
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Danke, zum besseren Verständnis:
Wenn ich jetzt das Motorrad, welches den Berg hoch beschleunigt, vom Boden freimache, dann habe ich ja vom Prinzip im Schwerpunkt Gegenkräfte, die talabwärts wirken, z.B.:
- Beschleunigungskraft durch die Massenträgheit
- Hangabtriebskraft durch das Gewicht
- Luftwiderstandskraft durch Luft
Außerdem habe ich an der Berührungsstelle zwischen Rad und Boden auch die talabwärts wirkende Gegenkraft:
- Rollwiderstandskraft
Welche Kraft habe ich im freigemachten Zustand denn noch am Rad wirken?
Das Rad wird ja von einem Antriebsmoment getrieben, welches im Uhrzeigersinn dreht. Das heißt, dass mit dem Radius eine Umfangskraft tangential am Rad wirkt, welche auch talabwärts zeigt.
So zeigen aber alle Kräfte talabwärts.
Wo ist mein Denkfehler? :/ |
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| hansguckindieluft |
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| hansguckindieluft |
Verfasst am: 08. Jun 2016 07:29 Titel: |
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Hallo,
Reibkraft war nicht unbedingt der falsche Ausdruck (auch, wenn es sich um Haftreibung handelt).
Die wirksame Reibkraft ist so groß wie die Antriebskraft. Oder siehst Du ausser der Reibung zwischen Antriebsrad und Fahrbahn noch eine andere Möglichkeit, wie die Antriebskraft übertragen wird? Die Reibkraft ist natürlich durch die Haftgrenze begrenzt. Ist das Antriebsmoment größer, dreht das Rad durch. Auch unterhalb der Haftgrenze gibt es in der Realität einen gewissen Schlupf (u. a. bedingt durch die Verformbarkeit des Reifenprofils), aber das wird bei Berechnungen meist vernachlässigt.
Gruß |
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| piknockyou |
Verfasst am: 07. Jun 2016 20:54 Titel: |
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Also Reibkraft war falsch von mir gesagt.
Ich meinte Haftkraft. Ist die Haftkraft so groß wie die Antriebskraft? |
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| hansguckindieluft |
Verfasst am: 07. Jun 2016 20:44 Titel: |
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Hallo,
das kannst Du dir leicht selbst beantworten.
Schneide das Motorrad mal frei und trage alle Kräfte an.
In welche Richtung muss die Reibungskraft wirken, damit das Motorrad nicht den Hang runter rutscht?
Gruß |
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| piknockyou |
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