| Bruce |
Verfasst am: 21. Jul 2013 16:29 Titel: |
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Vielleicht solltest Du mit dem eindimensionalen Fall beginnen, dann den zweidimensionalen Fall betrachten und dann ist der Groschen bald gefallen.
Wenn sich das Teilchen im "Potentialtopf" befindet, d.h. dort wo V<0 ist,
erfährt es nur dann eine Kraft, wenn es an die Potentialschwelle zum Bereich mit V=0 stößt. Wenn es auf die Grenze trifft, dann sieht es dort den Potentialgradienten und wird zurückgeschubst.
Wegen der Rotationssymmetrie des Problems bleibt beim Stoß an der Potentialschwelle der Drehimpuls der Masse erhalten, d.h. nur die Radialkomponente seiner Geschwindigkeit wird sich ändern während die Tangentialkomponente der Geschwindigkeit unverändert bleibt.
Nun haben wir keine explizite Zeitabhängigkeit der Gesamtenergie (Hamiltonfunktion), d.h. die Energie, also die Summe aus potentieller und kinetischer Energie bleibt für alle Zeiten erhalten.
Und jetzt ist das Reflexionsgesetz, soweit ich die Sache überblicke, für dein Problem schon vollständig begründet.
Du hast jetzt noch die Arbeit, das ganze in für Physikstudenten (nehme ich mal an) angemessener Form aufzuschreiben.
Solltest Du ernsthafter Physikstudent sein, hast Du sicher den Ehrgeiz das jetzt alleine zu machen, oder?
Falls Du kein Physikstudent bist: Wer, zum Henker, stellt dir so eine Aufgabe?
Gruß von Bruce |
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