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VeryApe
Verfasst am: 24. Feb 2016 15:39
Titel:
Zitat:
Kann man und Physiker tun das auch
Es geht hier darum zwischen Translation und Rotation zu unterscheiden.
Kräfte bewirken Translation wenn sie im Schwerpunkt wirken. Ff wirkt aber nicht im Schwerpunkt. jetzt ist die Frage was bewirkt denn nun Ff
Der Parallelverschiebungssatz zeigt jetzt das ich Ff in den Schwerpunkt verschieben kann. dabei entsteht zusätzlich ein Kräftepaar das ein reines Drehmoment bildet.
man kann in weitere Folge zeigen das man dieses reine Drehmoment ebenfalls überall hinschieben kann. ohne das sich dabei der Betrag verändert.
Man sieht das Ff tatsächlich den Schwerpunkt beschleunigt, und das Kräftepaar dreht.
Newton hat hingeschrieben das alle Kräfte bewegungsänderungen vollziehen.
Jetzt ist doch zunächst völlig unklar ob eine Kraft ausserhalb des Schwerpunktes das gleiche auf den Schwerpunkt bewirkt wie eine Kraft die im Schwerpunkt wirkt.
jetzt kann man natürlich sagen der Apfel ist vor Newton vom Baum runtergefallen und plötzlich schoss im ein Geistesblitz ein und er hat seine Thesen als Übergenie alles aus dem Nichts aufgestellt und wie Moses seine Gesetze auf Steintafeln gehaut.
oder er hat sich zuvor in die statik eingelesen die schon etliche Jahre vor ihm bekannt war.
wo eben gilt das man Kräfte entlang wirkungslinien verschieben kann , vektorielle Addition, parallelverschiebung. usw.
Es schult einfach das Kraftverständnis und man muß nicht alles fressen was man an Defintion einfach auf Steintafeln vorgesetzt bekommt.
jh8979
Verfasst am: 23. Feb 2016 23:07
Titel: Re: Kräfte am Maxwellschen Rad
milton hat Folgendes geschrieben:
Wieso kann man nicht direkt das Drehmoment M=[...] bestimmen?
Kann man und Physiker tun das auch
VeryApe
Verfasst am: 23. Feb 2016 22:27
Titel:
das ist eine elementare Methode der Mechanik. der Parallelverschiebungssatz
Man kann eine Kraft parallel verschieben, dabei entsteht ein Drehmoment aus einem Kräftepaar das keinerlei translatorische wirkung hat nur reine Drehwirkung.
http://www.physikerboard.de/files/parallelverschiebungssatz_117.jpg
er beruht darauf das man in einem beliebigen Punkt zwei gleichgroße entgegengesetzte Kräfte einzeichnen kann die die Wirkung der Ursprungskraft nicht verfälscht. weil sich diese beiden neuen Kräfte von der Wirkung her auslöschen. also ist die Wirkung gleich als würde eine Kraft wirken.
Im übrigen braucht man sich das nur einmal anschauen dann weiß man ja wie man vorgehen muß ohne dauernd diese doppelten Kräfte einzuzeichnen.
In deinem Beispiel halte ich es sowieso für überflüssig
man könnte die Gravitationskraft aufteilen in Ff und einen restlichen Teil der im Schwerpunkt überbleibt Ff und Ff am Seil bilden ein Drehmoment das das Maxwellrad um den Schwerpunkt dreht denn es hat keinerlei translatorische Wirkung es dreht einfach und dabei geht es immer um drehung um den Schwerpunkt den beschleunigung des Schwerpunkts wäre translatorik und erfordert eine resultierende Kraft.
die Resultierende Kraft ist der restliche Teil auf die Gewichtskraft und dieser beschleunigt den Schwerpunkt..
also der Parallelverschiebungssatz hier angewendet ist wie soll ich sagen eine überdimensionierung zuviel des guten braucht man nicht.,
milton
Verfasst am: 23. Feb 2016 20:12
Titel: Kräfte am Maxwellschen Rad
Das im Schwerpunkt die Gravitationskraft und am Punkt A die Fadenkraft wirkt leuchtet mir ein. Nur verstehe ich nicht wozu man die Kräfte F' und -F' einführt.
Wieso kann man nicht direkt das Drehmoment M=r*F_f bestimmen?
Die Methode, dass man zwei sich aufhebenden Kräfte einführt um das Drehmoment kam bereits öfter in Aufgaben vor (rutschfreies Rollen einer Kugel auf schiefer Ebene) ohne es intuitiv wirklich verstanden zu haben.
Ich wär sehr dankbar, wenn mir das jemand erklären könnte.