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GvC
Verfasst am: 07. März 2015 11:52
Titel:
Seliner hat Folgendes geschrieben:
Naja ich hätte eben vermutet, dass der ganze äußere "Rand" eine Masche ergibt, in der dann U1 - U2 = 0 folgen muss.
Nein. Im Maschensatz zählen nicht nur die Quellenspannungen, sondern auch die Spannungsabfälle über den Widerständen. Wenn Du die eingezeichneten Ströme voraussetzt, dann lautet der Maschensatz für die äußere Masche
Außerdem laut Knotenpunktsatz
Aber, wie von schnudl bereits angemerkt, geht es hierum überhaupt nicht. Denn Du sollst die Spannung U3 bestimmen, und zwar mit Hilfe des Überlagerungssatzes. Tipp: Zur Bestimmung von U31 und U32 wendest Du jeweils die Spannungsteilerregel an.
und
schnudl
Verfasst am: 06. März 2015 21:14
Titel:
Du sollst U3 bestimmen.
Dazu kannst du den Überlagerungssatz anwenden.
Es bedeutet:
1) bestimme U3(1), für den Fall U2=0
2) bestimme U3(2) für den Fall U1=0
3) Addiere diese Teilergebnisse um das U3 zu erhalten
Niemand sagt, dass U1=U2 ist.
Seliner
Verfasst am: 06. März 2015 17:21
Titel:
Naja ich hätte eben vermutet, dass der ganze äußere "Rand" eine Masche ergibt, in der dann U1 - U2 = 0 folgen muss. Wie gesagt, ich bin kompletter Anfänger, also ist das vermutlich kompletter Unsinn, ich weiß aber nicht, wieso.
GvC
Verfasst am: 06. März 2015 17:03
Titel:
Seliner hat Folgendes geschrieben:
Soweit so klar; was ich nicht verstehe ist - es sieht so aus, als könnte man nun mit der Kirchhoff'schen Maschenregel darauf schließen, dass die Spannungen U1 und U2 gleich sein müssen.
Kannst Du mal vorführen, wie das gehen soll?
Seliner
Verfasst am: 06. März 2015 16:58
Titel: Überlagerungssatz vs Maschenregel
Meine Frage:
Hallo!
Ich hab in meinem Leben noch nie was mit Elektronik zu tun gehabt und heute war meine zweite Vorlesung. Wir haben den Überlagerungssatz besprochen, an folgendem Beispiel:
http://img4.fotos-hochladen.net/thumbnail/masche3shx5rbiwq_thumb.jpg
http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/masche3shx5rbiwq.png
Soweit so klar; was ich nicht verstehe ist - es sieht so aus, als könnte man nun mit der Kirchhoff'schen Maschenregel darauf schließen, dass die Spannungen U1 und U2 gleich sein müssen. Auf den selben Schluss komme ich auch, wenn ich die Spannungen als Potentialsunterschied zwischen den jeweiligen Anfangs- und Endpunkten betrachte. Im gerechneten Beispiel wurde davon aber nichts erwähnt, weil es wirklich nur um die Anwendung des Überlagerungssatzes selbst gehen sollte. Ist meine Überlegung richtig? Wenn nicht, wieso nicht? Wäre für mein theoretisches Verständnis wirklich sehr wichtig. Danke.
Meine Ideen:
Eigentlich bereits beschrieben.