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[quote="schnudl"]letzteres stimmt, jedoch würde ich die Formel auf Basis der bekannten Grundgesetzte herleiten und nicht auf Experimente aufbauen. Du brauchst ja bloß: [latex]\vec F = m \vec a[/latex] und eine klitzekleine geometrische Überlegung :)[/quote]
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pressure
Verfasst am: 18. Aug 2011 19:40
Titel:
TomLikesPhysics hat Folgendes geschrieben:
Im Bereich des Elektromagnetismus gibt es Gleichungen für Kräfte die nicht direkt proportional sind zu einer Masse m, aber gibt es auch so eine Gleichung im Bereich der Mechanik?
Sicher z.B. die Stokes-Reibungs-Kraft, die Rückstellkraft einer Feder....
Es gibt keinen Grund warum jede Kraft proportional zur Masse sein sollte; Wäre das der Fall, dann bräuchte man den Begriff der Kraft überhaupt nicht sondern man könnte direkt mit Beschleunigungen arbeiten.
Die Kräfte die direkt proportional zur Masse sind, sind dies weil die eigentliche bewegungsbestimmende Größe, die Beschleunigung, unabhängig von der Masse ist.
Daher ist z.B. auch bei der Radialkraft nicht die Frage wie die Kraft sein muss, sondern
welche Beschleunigung benötigt wird um einen Körper auf eine Kreisbahn zu zwingen
. Weil aber dieser Ausdruck unabhängig von der Masse des Körper ist folgt über F=m*a, dass die Kraft proportional zur Masse ist.
schnudl
Verfasst am: 18. Aug 2011 19:35
Titel:
Ich interpretiere die Frage als "Herleitung der Gleichung für die
Zentrifugalkraft
". Natürlich steht dem eine
radiale
Zentripetalkraft
entgegen die nicht unbedingt aus einer Masse hervorgehen muss.
TomLikesPhysics
Verfasst am: 18. Aug 2011 17:54
Titel:
Im Bereich des Elektromagnetismus gibt es Gleichungen für Kräfte die nicht direkt proportional sind zu einer Masse m, aber gibt es auch so eine Gleichung im Bereich der Mechanik?
pressure
Verfasst am: 18. Aug 2011 17:37
Titel: Re: Beweis der Formel für die Radialkraft
TomLikesPhysics hat Folgendes geschrieben:
Ist es deswegen folgerichtig das die Radialkraft direkt proportional zur Masse sein muss, da nach dem 2ten Gesetz von Newton F=ma folglich jede Kraft direkt proportional zur Masse m sein muss?
Das stimmt nicht, auch wenn schnudel dem zugestimmt hat. Es gibt sehr wohl Kräfte die unabhängig von der Masse sind, z.B. die Coulombkraft.
Dass die Radialkraft von der Masse abhängt ist zwar in der Tat eine Folge von dieser Gleichung. Allerdings muss man hier anders argumentieren.
schnudl
Verfasst am: 18. Aug 2011 16:52
Titel:
letzteres stimmt, jedoch würde ich die Formel auf Basis der bekannten Grundgesetzte herleiten und nicht auf Experimente aufbauen.
Du brauchst ja bloß:
und eine klitzekleine geometrische Überlegung
TomLikesPhysics
Verfasst am: 18. Aug 2011 07:19
Titel: Beweis der Formel für die Radialkraft
Ich soll die Formel für die Radialkraft herleiten bzw. ein Arbeitsblatt erstellen damit andere Schüler (die die Formel aber eigentlich kennen) sie herleiten können.
Dafür brauch ich ja eigentlich 3 Versuche da F_{Rad}=m*omega^2*r von 3 physikalischen Größen abhängt.
Für r und omega habe ich Tabellen vorgegeben die einmal rechnerisch und einmal graphisch ausgewertet werden sollen. Für die Beziehung zu Masse möchte aber nicht noch einmal den gleichen Aufgaben-Typ stellen.
Ist es deswegen folgerichtig das die Radialkraft direkt proportional zur Masse sein muss, da nach dem 2ten Gesetz von Newton F=ma folglich jede Kraft direkt proportional zur Masse m sein muss?